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Bundesfreiwilligendienst im Technischen Hilfswerk

Rund 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben seit 2011 einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) im THW geleistet. Die vielen positiven Erfahrungen im Einsatz von Bundesfreiwilligen sollen auch zukünftig weiter ausgebaut und optimiert werden.

Der Bundesfreiwilligendienst ist ein Angebot an Frauen und Männer jeden Alters, sich außerhalb von Beruf und Schule für das Allgemeinwohl zu engagieren – im sozialen, ökologischen und kulturellen Bereich oder im Bereich des Sports, der Integration sowie im Zivil- und Katastrophenschutz.

Freiwilliges Engagement lohnt sich für Alle und ist gerade auch für die Engagierten ein großer persönlicher Gewinn: Junge Menschen sammeln praktische Erfahrungen und Kenntnisse und erhalten erste Einblicke in die Berufswelt. Ältere Menschen geben ihre reichhaltige Lebenserfahrung an andere weiter, können über ihr freiwilliges Engagement auch nach dem Berufsleben weiter mitten im Geschehen bleiben – oder nach einer Familienphase wieder Anschluss finden. Auch als Einsatzstelle profitieren Sie von engagierter Unterstützung durch Freiwillige: Sie bringen frischen Wind und Anstöße von Außen in Ihre Einrichtung.


Im Folgenden erhalten Sie einen kurzen Überblick über Voraussetzungen und Verlauf des BFD:

Das THW führt den BFD in Kooperation mit dem Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) durch. Das BAFzA ist die Zentralstelle des Bundesfreiwilligendienstes, der auch das THW angeschlossen ist. Dem THW wurde zur Durchführung des BFD ein festes Kontingent an Bundesfreiwilligen bewilligt.


Zielsetzung des BFD:

Die Zielsetzung des BFD ist die Vermittlung sozialer, ökologischer, kultureller und interkultureller Kompetenzen, um das Verantwortungsbewusstsein für das Gemeinwohl zu stärken. Für die Ausgestaltung des Bundesfreiwilligendienstes in den Organisationen gibt es relativ wenige staatliche Vorgaben, um möglichst individuelle Lösungen zwischen Einsatzstelle und Bundesfreiwilligen zu ermöglichen. Besonderer Wert wird dabei auf eine qualifizierte Begleitung während des Freiwilligenjahres gelegt.

Die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk bietet in diesem Zusammenhang den Bundesfreiwilligen einen vielfältigen Einblick in die haupt- und ehrenamtlichen Einsatzfelder des Zivil- und Katastrophenschutzes. Jungen Freiwilligen bis 27 Jahren bietet das THW die Chance, sich beruflich zu orientieren, neue Kompetenzen zu erwerben und Stärken auszubauen. Ältere Freiwillige ab 27 Jahren sollen ermutigt werden, ihre bereits vorhandenen Kompetenzen sowie ihre Lebens- und Berufserfahrung einzubringen und weiterzuentwickeln.

Einsatzfelder gestalten sich je nach Einsatzstelle sowie Alter und Vorbildung der Freiwilligen unterschiedlich. Es sollten im Vorfeld konkrete Tätigkeiten für die Bundesfreiwilligendienstleistenden formuliert werden, z. B.

  • Jugendarbeit und Helfergewinnung
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Veranstaltungsmanagement
  • technisch ausgerichtete Betreuungsleistungen
  • Lehrgangsmanagement (an den Bundesschulen)
  • Ausbildung
  • Verwaltung


Einsatzstellen:

Wir suchen Freiwillige zur Ableistung eines Freiwilligen Jahres (gem. dem Bundesfreiwilligendienstgesetz) ab 01.09.2016 für folgende Einsatzstellen im Technischen Hilfswerk:


Dauer:

Die Regeldauer für den BFD beträgt ein Jahr. Eine Dauer von sechs bis 18 Monaten ist nur in Ausnahmefällen möglich. Die Probezeit beträgt sechs Wochen.


Teilnahmevoraussetzungen:

Am Bundesfreiwilligendienst können Frauen und Männer unabhängig von ihrem Schulabschluss teilnehmen, sofern sie die Vollzeitschulpflicht erfüllt haben. Eine Altersgrenze nach oben gibt es nicht. Personen, die mindestens 27 Jahre alt sind, können den BFD auch in Teilzeit mit mindestens zwanzig Stunden pro Woche durchführen.


Leistungen:

Freiwillige im Bundesfreiwilligendienst des THW erhalten momentan ein Taschengeld in Höhe von insgesamt 330€ pro Monat. Die Teilnehmenden sind gesetzlich kranken- und pflegeversichert. Für alle Zuwendungen werden Sozialversicherungsbeiträge abgeführt.


Urlaub:

Die Bundesfreiwilligen haben bei zwölf Monaten Dienstzeit einen Urlaubsanspruch von 20 Arbeitstagen.


Arbeitszeit:

Die Regelarbeitszeit beträgt 39 Wochenarbeitsstunden. Diese sind in der Regel gleichmäßig verteilt auf die Tage Montag bis Freitag. Überstunden können nur über Gleittage ausgeglichen werden.


Beendigung:

Bei Beendigung des Bundesfreiwilligendienstes erhalten die Freiwilligen ein Zeugnis und eine Dienstbescheinigung.

Erfahrungen im THW werden ausdrücklich begrüßt.
Besondere Schulabschlüsse oder Ausbildungen sind nicht erforderlich.

Haben Sie Interesse?

Ihre Bewerbung richten Sie per E-Mail oder Post mit dem „Bewerbungsbogen BFD“ an:

Bundesanstalt Technisches Hilfswerk
Landesverband Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland
Heinrich-von-Brentano Str. 1
55130 Mainz

eMail: poststelle.lvherpsl@thw.de

Stand: 30.04.2015

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