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Generalprobe für die SEEBA

Der Countdown läuft. Die Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland (SEEBA) trainierte am vergangenen Samstag verletzte Personen nach einem Erdbeben zu orten und retten. Die Übung war die letzte vor der nächsten UN-Reklassifizierung, die in vier Wochen ansteht.

Richtig mit der Ausstattung umgehen, Informationen schnell weitergeben und Abläufe koordinieren: Im Ernstfall müssen die SEEBA-Einsatzkräfte vorbereitet sein. Deshalb übten mehr als 80 Helferinnen und Helfer inklusive Übungsleitung auf dem THW-Übungsgelände in Wesel, wie sie beispielsweise Trümmer mit einer Betonkettensäge durchdringen und einsturzgefährdete Gebäudeabschnitte mit Holz abstützen. Bei der Generalprobe unterstützen acht Rettungshunde die Ehrenamtlichen bei der Suche nach vermissten Personen.

Im Mai steht die Klassifizierung der SEEBA durch die Vereinten Nationen (UN) in der Schweiz zum dritten Mal an. Ein Gremium von Katastrophenschutzexperten aus über acht Ländern prüft, ob die Rettungseinheit sich an internationale Qualitätsstandards hält. Die SEEBA erfüllte als erste deutsche staatliche Einheit die internationalen Rahmenvorgaben der UN für Rettungseinsätze nach Erdbeben. Die Einheit ist spätestens zehn Stunden nach Alarmierung ausgerüstet und abflugbereit für den weltweiten Einsatz. Alle fünf Jahre müssen sich die Teams neu klassifizieren lassen.

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