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Gemeinsame Fachausbildung für Zugtrupps im Geschäftsführungsbereich Neustadt an der Weinstraße beim OV Pirmasens

Führungskräfte des Technischen Hilfswerks aus der gesamten Region trafen am Samstag, den 25. März zur gemeinsamen Zugtruppausbildung des THW im OV Pirmasens zusammen.

Damit Hilfeleistung im Bevölkerungsschutz gut und wirksam funktionieren kann, ist die fachliche Ausbildung der Hilfskräfte die wichtigste Grundlage. Für seine Einsätze setzt das THW daher auf eine Kombination von universellen Bergungsgruppen und spezialisierten Fachgruppen. Der Zugtrupp mit seinem Zugführer ist die Führungseinheit und gleichzeitig Schnittstelle zur Einsatzleitung.
Zugtrupps aus den THW-Ortsverbänden Pirmasens, Hauenstein, Bad Bergzabern, Germersheim, Landau und Speyer mit insgesamt über 20 ehrenamtlichen Fachkräften waren vertreten, um gemeinsam die Aufgaben im Einsatz zu üben, Kenntnisse aufzufrischen und die gegenseitigen Arbeitsweisen besser kennenzulernen.

Koordination von Aufgaben und Vernetzung der Rettungsstrukturen heißt in der Praxis: jeder weiß, was zu tun ist, die Helfer kennen sich, die Hilfeleistung geht reibungsloser und wirkungsvoller von statten. Die Kompatibilität des Handels bei Erledigung der im Einsatz erforderlichen Aufgaben ist gerade bei größeren Schadenslagen mit ein Garant für die Effizienz der Hilfeleistung. Bereichsübergreifende Ausbildungen und Übungen sind dafür eine nützliche Verfahrensweise.

Die Übung zur Zugtruppausbildung im OV Pirmasens hatte Übungsleiter und Zugführer Christian Amschler in zwei Abschnitte an unterschiedlichen Terminen konzipiert: im März – sozusagen zum Einstieg und zur Schulung der Grundlagen – die Themenkomplexe der Zugtrupp-Aufgaben und Funktionen insbesondere in Bezug auf ein einzelnes Schadensereignis, eine Punktlage. Der zweite Übungsteil im September baut dann darauf auf, wiederholt und vertieft die Bereiche „Ordnung Einsatzraum“, Schadenskonten, Einsatztagebuch, Lagekarten etc., dann aber erweitert und bezogen auf große Schadensereignisse, Flächenlagen mit Einsatz mehrerer Einheiten.

Christian Amschler zeigte sich nach Abschluss der ersten Übungseinheit zufrieden: „Der Ausbildungsstand unserer Einsatzkräfte ist gut, aber man muss seine Kenntnisse und Fertigkeiten immer wieder aktuell halten, um für alle Schadenslagen vorbereitet zu sein, die Zusammenarbeit üben und dafür auch die Art des Umgangs und des gemeinsamen Arbeitens pflegen.“ Im September wird die Ausbildung fortgesetzt, dann bereits in der neuen Unterkunft des Ortsverbandes Pirmasens, die Ende August mit einer großen Eröffnungsveranstaltung eingeweiht wird.

Christian Erlewein

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