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Reihenhaus: Ausgebrannt und instabil

Nach einem Brand am gestrigen Morgen drohte ein Haus im rheinland-pfälzischen Speyer einzustürzen. Es war ausgebrannt, obwohl die Feuerwehr rasch eingriff. Rund 25 THW-Einsatzkräfte aus Speyer und ein Baufachberater aus dem Ortsverband Ludwigshafen unterstützen die Feuerwehr bei den Räumarbeiten.

Die THW-Kräfte waren mit insgesamt sieben Fahrzeugen im Einsatz. Nach dem Brand wurde zunächst die Gefahrensituation geklärt. Ein Baufachberater aus dem benachbarten Ludwigshafen inspizierte das Haus und beurteilte die Lage: Nicht das komplette Haus, sondern lediglich die sich im Innern befindende Treppe war so stark beschädigt, dass sie eingerissen werden musste.

Messungen der Feuerwehr ergaben darüber hinaus eine Asbestbelastung im Haus. Um die Helfer vor einer Kontamination mit dem gefährlichen Stoff zu schützen, arbeiteten diese auf Weisung der Feuerwehr ausschließlich mit Atemmasken und Kontaminationsschutzanzügen. Eine Dekontaminationsschleuse musste eingerichtet werden. Unter diesen widrigen Bedingungen wurden die Arbeiten dann aufgenommen: Die einsturzgefährdete Holztreppe im Innern wurde entfernt, Abstützungen durchgeführt und Fenster und Türen des Hauses verschlossen. Außerdem musste die Dachfläche mit einer Plane verschlossen werden.

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