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Evakuiert, entschärft, erleichtert

Eine 250 Kilogramm schwere amerikanische Fliegerbombe (Typ GP500) aus dem zweiten Weltkrieg rief am vergangenen Wochenende 40 THW-Kräfte auf den Plan. Die Ehrenamtlichen der Ortsverbände Ahrweiler und Sinzig unterstützten bei der Evakuierung von rund 3.600 Anwohnerinnen und Anwohnern in Ahrweiler (Rheinland Pfalz).

Der Blindgänger war in der vorausgegangenen Woche während Bauarbeiten gefunden worden. Gemeinsam mit Einsatzkräften der Feuerwehr und des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) evakuierten die THWlerinnen und THWler die Menschen aus ihren Wohnungen. In dem festgelegten Evakuierungsbereich von 500 Metern um die Fundstelle befanden sich außerdem ein Altenheim und ein Krankenhaus. Nachdem alle Menschen ihre Häuser und die Einrichtungen verlassen hatten, konnte ein Kampfmittelräumdienst am Sonntag damit beginnen, die Bombe zu entschärfen. Die Fachleute gingen von einer schwierigen Entschärfung aus, weil ein Zünder fehlte und ein zweiter sehr fest saß.

Für den Fall einer Detonation stand ein Technischer Zug des THW-Ortsverbandes Ahrweiler bereit. Dessen Einsatzkräfte sind speziell für die Bergung von Personen und Sachgütern aus eingestürzten Gebäuden ausgebildet. Außerdem brachten sich sechs Ehrenamtliche der THW-Fachgruppe Räumen aus Koblenz in Stellung. Sie kamen letztlich nicht zum Einsatz. „Auch wenn wir auf alles vorbereitet waren, sind wir froh, dass der Kampfmittelräumdienst die Bombe erfolgreich entschärfen konnte“, bilanzierte der THW-Zugführer aus Ahrweiler den Einsatz.

Alle vom THW zur Verfügung gestellten Bilder sind honorarfrei und dürfen unter Angabe der Quelle "THW" für die Berichterstattung über das THW und das Thema Bevölkerungsschutz verwendet werden. Alle Rechte am Bild liegen beim THW. Anders gekennzeichnete Bilder fallen nicht unter diese Regelung.

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